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Hard Facts:

  • Alter: 35
  • Herkunft: Stuttgart
  • Beruf: Personalleiterin
  • Beziehungsstatus: Verheiratet

Persönliches

Hallo, ich bin die Gründerin von Ryvogue, und meine Geschichte beginnt in Stuttgart, in einem Zuhause, das von einer einzigartigen Mischung aus Generationen und Persönlichkeiten geprägt war. Als jüngste Tochter in einer Familie mit zwei älteren Schwestern – die eine 10 Jahre, die andere 17 Jahre älter als ich – wurde mein Aufwachsen von vielen verschiedenen Denkweisen beeinflusst. Der große Altersunterschied zu meinen Schwestern führte dazu, dass ich praktisch mit drei „Müttern“ aufwuchs: meiner eigenen und meinen beiden Schwestern, die eine ebenso prägende Rolle in meinem Leben spielten. Dieses Zusammenspiel sorgte für eine intensive Mischung aus unterschiedlichen Meinungen, Lebensweisen und einem unaufhörlichen Austausch, aber auch für viele Diskussionen. Es war schon immer und ist auch heute noch eine große Herausforderung, aber gleichzeitig eine extreme Bereicherung. Mein Vater hielt sich meist zurück, vielleicht auch, weil er bei vier Frauen kaum zu Wort kam.
Aufgrund des großen Altersunterschieds zu meinen Schwestern wurde ich bereits mit sieben Jahren zum ersten Mal Tante. Als dann noch drei Neffen und zwei Nichten hinzukamen, wurde unser Familienleben noch lebhafter. Jeder von ihnen brachte seine eigene Energie ein, was unser Leben noch dynamischer und facettenreicher machte. Da wir uns sehr nahestehen, haben meine Neffen und Nichten auch eine sehr wichtige Rolle in meinem Leben eingenommen.
In meiner Familie sind alle sehr meinungsstark, und auch ich hatte schon früh meine eigene Meinung und scheute mich nie, sie zu äußern. Doch erst mit Mitte zwanzig begann ich, bestimmte Dinge anders zu hinterfragen: Ist das wirklich meine Meinung, oder wurde sie mir in die Wiege gelegt? Diese ersten Überlegungen markierten einen Wendepunkt in meinem Leben.
Im Laufe der Jahre habe ich meinen eigenen Weg gefunden, um diesen lebhaften Hintergrund zu ergänzen. Seit etwas mehr als einem Jahr bin ich verheiratet – eine Entscheidung, die ich erst in meinen Dreißigern getroffen habe, was nicht ganz der gesellschaftlichen Norm entspricht, meiner persönlichen Norm aber sehr wohl. Was soll ich sagen – meinen Mr. Perfect fand ich mit 30 – in Mexiko. Unser Ja-Wort gaben wir uns in einem magischen Moment in Las Vegas, in einer kleinen, süßen Kapelle. Nein, wir waren nicht betrunken, und es war keine spontane Aktion. Ganz bewusst haben wir uns entschieden, diesen besonderen Moment nur in Zweisamkeit zu erleben. Sowohl in dem Moment als auch im Nachhinein war es die beste Entscheidung für uns. Hochzeitsfeiern sind eben genauso Geschmackssache wie die Entscheidung, überhaupt zu heiraten.
Vor dieser Zeit genoss ich sechs Jahre als glücklicher Single, eine Zeit, die fast so lang ist wie ein Bachelor- und Masterstudium zusammen. Daher betrachte ich mich auch ein Stück weit als „Master of Single“. Was das Eheleben betrifft, befinde ich mich noch mitten im Grundstudium, aber ich würde behaupten, ich schlage mich ganz gut.
In meinem Ehemann habe ich nicht nur die Liebe und meinen besten Freund gefunden, sondern auch jemanden, der meine Leidenschaft für das Reisen und das Entdecken neuer Kulturen teilt. Wir nutzen jede Gelegenheit, um neue Länder zu erkunden und Erfahrungen zu sammeln. Und wenn ich mal „Me-Time“ brauche, finde ich oft Zuflucht in einem Café, wo ich gerne Menschen beobachte und meine Gedanken in Worte fasse. Schreiben ist für mich eine Art, meine inneren Gedanken zu ordnen und die Welt um mich herum besser zu verstehen. Es ist mein Mittel, um die Fülle an Eindrücken und Erfahrungen zu verarbeiten und zu reflektieren.

Karriere

Meine berufliche Reise begann nach meinem Hauptschulabschluss mit einer Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Nach meiner Ausbildung arbeitete ich als Filialleiterin und schloss parallel eine Weiterbildung zur geprüften Handelsfachwirtin ab. Es war die harte Schule und eine große, körperliche Herausforderung. Ich saß an der Kasse, verräumte schwere Waren und führte Mitarbeiter. In dieser Zeit wurde mir klar, dass ich das nicht mein Leben lang machen wollte. Deshalb entschied ich mich, ein duales Studium aufzunehmen, auch wenn die Chancen ohne Abitur zunächst gering aussahen. Doch eine einmalige Gelegenheit von unserem damaligen Geschäftsführer und die Zulassung zu einem Studium durch meinen Handelsfachwirt ermöglichten mir, diesen Weg zu gehen.
Nach meinem Studium machte ich einen kurzen Zwischenstopp in der Personaldienstleistung, wo ich sehr schnell feststellte, dass dies nicht meine Welt war. Diese Gelegenheit nutzte ich für eine unvergessliche Reise durch Südostasien. Als ich dann wieder in Deutschland war, wusste ich, dass das Thema Personal mir große Freude bereitete. So fing ich als Personalreferentin in einer großen Firma an, wo ich nach vier Monaten zur Teamleiterin HR befördert wurde. Nach vier Jahren suchte ich neue Herausforderungen in einer anderen Branche und bin nun seit mehreren Jahren als Personalleiterin tätig, wo ich meine Erfahrung und Leidenschaft für Personalmanagement einbringen kann.

Schreiben

Für mich ist Routine ein Hinweis darauf, dass es Zeit für Veränderung ist – ich glaube daran, dass Abwechslung den Menschen Freude und Glück bringt. Ich befand mich in einer Komfortzone in meinem Job und wollte da raus. So überlegte ich, wie ich vielleicht ein neues Business gründen könnte. Ich recherchierte und schaute, was es für Möglichkeiten gibt, und so bin ich aufs Bloggen gestoßen.
Das Schreiben begleitet mich seit meiner Kindheit. Ich begann mit Tagebüchern, die mir halfen, meine Gedanken und Gefühle zu ordnen. Auch wenn es Zeiten gab, in denen ich nicht schrieb, blieb der Wunsch, eines Tages ein Buch zu veröffentlichen, immer bestehen. Diese Vision will ich vor meinem 40. Geburtstag umsetzen.
In den letzten Monaten habe ich meine Gedanken und Beobachtungen durch meinen Blog geteilt. Viele meiner Artikel existierten schon lange vor dem Blog, damals jedoch nur für mich selbst geschrieben. Die Idee, meine Gedanken mit Gleichgesinnten zu teilen, motivierte mich dazu, wieder aktiver zu schreiben. So entstand der Traum, eine Community aufzubauen, die meine Weltanschauungen teilt und gemeinsam auf eine Reise mit neuen Perspektiven geht.

So viel von mir!
Ich freue mich darauf, dich kennenzulernen und mehr über deine Geschichte zu erfahren. Wenn du dich ebenfalls vorstellen möchtest, schick mir doch deinen Steckbrief für das Community -Board. Lass uns gemeinsam eine inspirierende und unterstützende Community aufbauen.
Ich freue mich auf dich!